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Reisetermin

Preis p.P. im DZ

02.10.21 - 13.10.21

1.999,00 €

Leistungen

  • Flug mit Ukraine International von Berlin nach Kiew mit Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag ab Berlin Brandenburg: 02.10.2021 15:20 Uhr, an Kiew: 18:25 Uhr
  • Flug mit Ukraine International von Kiew nach Tiflis mit Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag ab Kiew: 02.10.2021 20:10 Uhr, an Tiflis: 03.10.2021 23:55 Uhr
  • Flug mit Ukraine International von Jerewan nach Kiew mit Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag ab Jerewan: 13.10.2021 05:50 Uhr, an Kiew: 07:50 Uhr
  • Flug mit Ukraine International von Kiew nach Berlin mit Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag ab Kiew: 13.10.2021 09:25 Uhr, an Berlin Brandenburg: 10:35 Uhr
  • Rundreise im landestypischen Reisebus ab Flughafen Tiflis / bis Flughafen Jerewan (mit Wechsel an der Grenze)
  • ca. 5-stündige Zugfahrt von Tiflis nach Batumi
  • ca. 1-stündige Bootsfahrt auf dem Sewansee und Eintritt Kloster Sewanawank
  • 3x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel in Tiflis, z. B. Hotel Tuta
  • 2x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel in Batumi, z. B. Hotel Aisi
  • 1x Übernachtung mit Frühstück im 3-Sterne-Hotel in Achalziche, z. B. Lomsia
  • 1x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel in Gjumri, z. B. Hotel Viktoria Plaza
  • 4x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel in Jerewan, z. B. Holiday Inn Express/Ani Plaza
  • 10x Abendessen, wie ausgewiesen
  • rustikales Mittagessen in einer Höhle in Armenien
  • Mittagessen mit Wein bei den Einheimischen in Georgien am 4. Tag
  • Mittagessen bei den Einheimischen auf dem Weg zur armenischen Grenze am 7.Tag
  • ca. 1-stündiger Spaziergang durch Sighnaghi und Eintritt Nonnenkloster Bodbe
  • Eintritt/Führung Botanischer Garten Batumi
  • Eintritt/Führung Gelati Kloster mit Akademie
  • Eintritt/Führung Höhlenstadt Wardsia
  • Eintritt/Führung Rabati Festung
  • Besuch Höhlenkloster Wardsia
  • Besuch Museum Dzitoghtsjan in Gjumri
  • Eintritte Kathedrale Etschmiadsin und Tempel Zwartnots
  • Eintritt/Führung Museum Matenadaran in Jerewan
  • Besuch einer Brennerei in Jerewan mit Brandy-Verkostung
  • Eintritte Kloster Chor Virap und Kloster Norawank
  • Eintritte Tempel Garni und Kloster Geghard sowie Vokalkonzert im Kloster Geghard
  • ganztägige Stadtführung in Tiflis mit Eintritten Festung Nariqala, Sioni Kathedrale und Historisches Museum
  • ca. 1-stündige Stadtführung Batumi
  • ca. 2-stündige Stadtführung Gjumri
  • ca. 4-stündige Stadtrundfahrt in Jerewan
  • Reiseleitung ab Flughafen Tiflis / bis Flughafen Jerewan
  • Reisebegleitung ab/an Flughafen Berlin
  • kleines Lunchpaket zur Abreise

Aufpreise:

Einzelzimmer:330,00 €
Rail & Fly (hin und zurück):95,00 €

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen behält sich GR-Reisen vor, die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn abzusagen.

Diese Reise ist für Reisende mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Bitte kontaktieren Sie bezüglich Ihrer individuellen Bedürfnisse unser Service Team unter der oben rechts angegebenen Rufnummer.

Georgien und Armenien

Von den Gipfeln des Kaukasus und armenischen Klöstern ins Las Vegas am Schwarzen Meer

  • Tempel Garni( © ReflectedSerendipity CC BY-SA 2.0 (http://bto.de/CCBYSA2))
  • Kloster Chor Virap und der Ararat
  • Chertwisi-Festung( © Beniamin Netan CC BY-SA 2.0 (http://bto.de/CCBYSA2))
  • Karawanserei( © ReflectedSerendipity CC BY-SA 2.0 (http://bto.de/CCBYSA2))
  • Berg Ararat
  • Blick auf den Ararat, den heiligen Berg der Armenier
  • Obst & Gemüsemarkt( © ReflectedSerendipity CC BY-SA 2.0 (http://bto.de/CCBYSA2))
  • Höhlenstadt
  • Kloster Chor Virap
  • Kathedrale des Heiligen Gregor des Erleuchters( © Matthias Süßen CC BY-SA 4.0 (http://bto.de/CCBYSA4))

1. Tag: Flug nach Georgien

Sie fliegen nach Tiflis, der Hauptstadt der Kaukasus-Republik Georgien. Dieses Land versetzt jeden Besucher scheinbar um Jahrhunderte zurück und lässt dennoch die Gegenwart beeindruckend erleben. Hier lassen sich frühgeschichtliche Höhlensiedlungen, uralte Städte und geheimnisvolle Felszeichnungen genau so entdecken wie die lebendige Hauptstadt Tiflis. Eine interessante Küche mit europäischen und orientalischen Einflüssen sowie schmackhafte Weine von hervorragender Qualität sind eine Freude für jeden Gast dieses einzigartigen Landes. Ankunft am späten Abend/Nacht in Tiflis.

2. Tag: Tiflis - der Charme interessanter Baudenkmäler

Eine ausführliche Besichtigung der größten Stadt Georgiens steht heute auf dem Tagesprogramm. Tiflis hat eine Fülle an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Alle interessanten Baudenkmäler liegen nahe zusammen, so dass sie leicht durch einen Spaziergang erreichbar sind. Zuerst sehen Sie die Metechi-Kirche sowie das gewaltige Reiterstandbild des Staatsgründers Gorgassali. Von hier bietet sich Ihnen ein toller Blick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt sowie die malerische Umgebung von Tiflis. Vorbei an den Schwefelbädern, die abends gern fakultativ besucht werden können, geht es zur Festung Nariqala und zur Synagoge. Danach besichtigen Sie die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Im Anschluss bewundern Sie die prächtige Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses in der Schatzkammer des Historischen Museums. Ein Willkommensabendessen in einem schönen, traditionellen Restaurant rundet den zweiten Tag in Georgien ab.

3. Tag: Kachetien: Bodbe, Freistadt Sighnaghi

Sie fahren nach Kachetien, ein bekanntes Weinanbaugebiet Georgiens. Zuerst besuchen Sie das Nonnenkloster Bodbe. Hier liegt einer Legende nach die Apostelin Nino, die Georgien christianisierte, begraben. Danach spazieren Sie durch das malerische Sighnaghi. Die ganze Stadt wird von einer mächtigen Doppelmauer und 28 Türmen umgeben, die einst die Freistadt schützten. Die hübschen Häuser überraschen mit ihrem süditalienischen Stil und georgischen Verzierungen. Beim Mittagessen in einer Familie können Sie die Spezialitäten der georgischen Küche und den wunderbaren hiesigen Wein genießen. Das Land bietet noch heute zahlreiche Weinsorten, die man andernorts nicht mehr kosten kann. Also probieren Sie die schmackhaften edlen Tropfen. Anschließend fahren Sie wieder nach Tiflis. Am Abend speisen Sie in einem georgischen Restaurant in Tiflis.

4. Tag: Tiflis und Zugfahrt nach Batumi, das "Las Vegas am Schwarzen Meer"

Am Vormittag fahren Sie mit dem Zug nach Batumi. Auf Ihrem Weg in das Hotel unternehmen Sie eine erste Erkundungsfahrt mit einem Spaziergang durch Batumi und bekommen die ersten Eindrücke von der Stadt am Schwarzen Meer. Sie werden überrascht sein, von dem neuen Mekka für Glücksspieler, wie Batumi wegen seiner vielen Casinos genannt wird. Nachts werden sie bunt beleuchtet und erinnern ein wenig an Las Vegas, nur dass Batumi nicht mit Wüstenromantik, sondern mit einer endlosen Strandpromenade, subtropischer Vegetation und einer abwechslungsreichen modernen Architektur punkten kann. Ihr Abendessen nehmen Sie in einem georgischen Restaurant ein.

5. Tag: Batumi die weiße Perle Georgiens

Sie unternehmen einen Ausflug in den Botanischen Garten von Batumi. Auf dem 114 Hektar großen Gelände können Sie über 5.000 Pflanzenarten aus aller Welt entdecken. Er ist der größte seiner Art in der Kaukasusregion. Hier sehen Sie zum Beispiel 20 Meter hohe Bambuspflanzen und zahlreiche Arten von Eukalyptusbäumen. Wandeln Sie durch jahrhundertealte Parks und einzigartige Sammlungen subtropischer Flora. Viele Besucher sind begeistert von sage und schreibe 125 Jahre alten Magnolien. Aber auch versteckte japanische Gärten, romantische Landschaften und atemberaubende Panoramablicke machen diesen Garten unvergesslich. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur Verfügung. Abschließend nehmen Sie das Abendessen in einem traditionellen Restaurant in Batumi ein.

6. Tag: Galati Klosterkomplex und die atemberaubende Rabati Festung

Die Reise führt Sie heute nach Kutaissi. Die Stadt gehört zu den größten Städten Georgiens und ist bekannt für ihr Ensemble aus beeindruckenden, historischen Gebäuden. Das Kloster Gelati, das im 12. Jh. erbaut wurde, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiterfahrt in die Region Mescheti nach Achalziche. Hier besuchen Sie die Rabati-Festung aus dem 9 Jh. Sie werden hier verschiedene Epochen der georgischen Geschichte kennenlernen. Vor einigen Jahren wurde die Burg Rabati als ein besonderes Symbol der Toleranz bekannt, da sie ein Ort ist, an dem viele Nationalitäten in Frieden nebeneinander leben, ungeachtet ihrer ethnischen und religiösen Vielfalt. Die Festung befindet sich in der Nähe des Flusses und besteht aus verschiedenen Arten von Bauwerken aus dem Mittelalter. Sie weckt die Aufmerksamkeit der Touristen durch ihre vielfältige Architektur aus Labyrinthen, Kirchen und Moscheen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in Achalziche und übernachten ein letztes Mal in Georgien. Heute essen Sie im Hotel zu Abend.

7. Tag: Höhlenstadt Wardsia und Ankunft in Armenien

Frisch gestärkt reisen Sie nach Wardsia. Unterwegs legen Sie einen Fotostopp bei der Chertwisi-Festung aus dem 10. Jh. ein. Die geheimnisvollen Ruinen beeindrucken noch heute den Betrachter. Dann entdecken Sie die Höhlenstadt Wardsia. Bis zu 2.000 Säle und Kammern soll es dort einst gegeben haben, die durch kilometerlange Querstollen miteinander verbunden waren. Zur Blütezeit der Anlage lebten hier 800 Mönche und die Höhlen konnten bis zu 50.000 Menschen im Notfall Unterschlupf bieten. Sie waren nur mit Leitern zu erreichen, die eingezogen werden konnten, wenn Feinde anrückten. Wardsia war eine der bestgesicherten Festungen Georgiens. Im 19. Jh. wurde sie allerdings durch ein Erdbeben stark beschädigt. In mühevoller Arbeit wurden Teile des Klosters wieder hergestellt, die nun für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders eindrucksvoll ist die Kirche des Klosters mit ihren sehenswerten Fresken, darunter ein Porträt der bedeutenden Königin Tamar. Bevor Sie Richtung Grenze starten, stärken Sie sich bei einem Mittagessen bei den Einheimischen. Am Nachmittag erreichen Sie in Bavra die georgisch-armenische Grenze. Hier verabschieden Sie sich von Ihrem georgischen Reiseleiter und Busfahrer. Nach den Grenzformalitäten erwarten Sie bereits der armenische Reiseleiter und der Busfahrer. Sie werden mit dem Bus durch die etwa einen Kilometer lange sogenannte neutrale Zone gefahren und erreichen dann Armenien. Das erste Übernachtungshotel in Armenien liegt in Gjumri, der zweitgrößten armenischen Stadt. Das Abendessen erfolgt im Restaurant (ca. 50 km ab Bavra)

8. Tag: Gjumri und Ankunft in Jerewan

Zunächst lernen Sie die zweitgrößte Stadt Armeniens Gjumri, auf einer Stadtrundfahrt und einem Rundgang ein wenig kennen. Sie sehen noch immer die Folgen des Erdbebens, das die Stadt im Jahr 1988 verwüstet hat. Die Altstadt stammt aus dem 19. Jh. und ist fast vollständig im Original erhalten. Wenn man durch die Straßen von Gjumri wandert, hat man das Gefühl, als ob man in die Sowjetunion des Jahres 1988 zurück versetzt worden ist. Sie besuchen das Dzitoghtsjan-Museum. Es war einst Heim der wohlhabenden Dzitoghtsjan-Familie. Heute werden hier den Gästen der Stadt Gjumri die reiche Kultur und das urbane Leben des 19. Jh. näher gebracht. Genießen Sie die schöne Natur auf dem Weg nach Jerewan. Am Nachmittag erreichen Sie die pulsierende Stadt. Hier werden Sie die nächsten 4 Nächte verbringen. Das Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant in der armenischen Hauptstadt ein.

9. Tag: Jerewan, Etschmiadsin und Brandy-Verkostung

Am Morgen beginnen Sie die Stadtrundfahrt durch Jerewan. Während der Tour sehen Sie den Platz der Republik, das Regierungshaus, das Auswärtige Amt und die Nationale Gemäldegalerie. Natürlich darf ein Besuch des Matenadran nicht fehlen. In diesem Zentralarchiv für armenische Handschriften, das zum Weltdokumenterbe der UNESCO gehört, lagern etwa 13.000 Handschriften auf Papier und Pergament. Nur 20 Kilometer von Jerewan entfernt liegt Etschmiadsin, wo sich auch der Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche befindet. Die Etschmiadsin-Kathedrale, die Sie hier besichtigen, ist eine der ältesten Kirchen der Christlichen Welt. Nach zahlreichen Zerstörungen wurde sie jeweils noch prunkvoller wieder aufgebaut. Die Gestaltung der Innenräume stammt aus dem 17. Jh. Jetzt gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf dem Rückweg nach Jerewan legen Sie einen Halt bei den Ruinen des ersten armenischen Tempels Zwartnots aus dem 7. Jh. ein. Das Meisterwerk wurde während eines Erdbebens im 10. Jahrhundert schwer beschädigt und erst über 1.000 Jahre später wieder entdeckt. Zurück in Jerewan besuchen Sie eine Brennerei, wo Sie herzlich zur Verkostung des armenischen Brandys eingeladen sind. Im traditionellen Teppichzentrum des Landes rundet ein Abendessen in einem Restaurant den Tag ab.

10. Tag: Klöster der Ararat-Hochebene

Den Ararat im Blick fahren Sie heute durch Bergdörfer und Weinberge zum Kloster Chor Virap, das sich nahe dem biblischen Berg erhebt. An keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah und ist für die Armenier durch die starre Grenze zur Türkei doch so weit entfernt. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Geschichte Gregor des Erleuchters verbunden. Hier war er aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben für mehr als 15 Jahre eingesperrt. Weiterfahrt in Richting Areni. In einer Höhle werden Sie bereits zum Mittagessen erwartet. Dann führt der Weg entlang hoch aufragender Felsen auf kurvenreicher Straße hinauf zum Kloster Norawank. Sie reisen zurück nach Jerewan, wo Sie in einem schönen Restaurant zu Abend essen.

11. Tag: Heidnischer Tempel, Vokalkonzert im Kloster Geghard und Sewansee

Ihr Tagesprogramm beginnt mit dem Besuch des Tempels von Garni, eines malerischen Denkmals der heidnischen Kultur aus hellenistischer Zeit. Vom armenischen König Tiridates erbaut, ist es einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, dem Gott der Sonne, gewidmet. Dem Fluss Azat folgend, erreichen Sie das Kloster Geghard, das als eines der ältesten Klöster gilt und ebenfalls unter UNESCO-Schutz steht. Genießen Sie die einmalige Akustik eines Vokalkonzertes. Danach geht es wieder bergab zur blauen Perle Armeniens. Der Sewansee nimmt ca. 5% der Fläche Armeniens ein und ist mit etwa 2.000 m über dem Meeresspiegel einer der höchsten Süßwasserseen der Welt. Nach einer ca. 1-stündigen Bootsfahrt besuchen Sie das Kloster Sewanawank auf einer Halbinsel, das als Verbannungsort für sündige Mönche galt. Rückfahrt nach Jerewan. Abschließend nehmen Sie das Abschiedabendessen in einem traditionellen Restaurant ein.

12. Tag: Rückflug nach Deutschland

Früh am Morgen fliegen Sie via Kiew nach Deutschland zurück